Eduard Oswald
Vizepräsident des Deutschen Bundestages
- Geboren am 06. September 1947 in Augsburg
- römisch-katholisch
- verheiratet, 2 Kinder
- Mitglied des Dt. Bundestages seit 18.02.1987 (11. Wahlperiode)
- Beruf: Dipl.-Betriebswirt (FH)
Parlamentarische Mitgliedschaften:
Ordentliches Mitglied
Finanzausschuss
Biographie
Geboren am 6. September 1947 in Augsburg; katholisch; verheiratet, zwei Kinder.
Wirtschaftsschule, kaufmännische Lehre, Einzelhandelskaufmann. Studium zum Diplombetriebswirt (FH) in München, Studium für das Lehramt an der Universität Augsburg. Hauptschullehrer a. D.
Seit 1966 Mitglied der CSU. 1972 bis 1998 Mitglied des Kreistages von Augsburg. 1978 bis 1986 Mitglied des Bayerischen Landtages.
Mitglied des Bundestages seit 1987; Mitglied des Vorstands der CDU/CSU-Fraktion, Mai 1992 bis Januar 1998 Parlamentarischer Geschäftsführer; 14. Januar bis 26. Oktober 1998 Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau; 1998 bis 2005 Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, 2005 bis 2009 Vorsitzender des Finanzausschusses, November 2009 bis März 2011 Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie. Seit 23. März 2011 Vizepräsident des Deutschen Bundestages.
"Wir leben in einer Zeit, in der wir uns unsere Zukunft gerade erst erarbeiten." Nur wohl geordnete öffentliche Finanzen ermöglichen eine gute wirtschaftliche Entwicklung. Wir müssen den Staat wieder handlungsfähig machen. Die Konsolidierung der öffentlichen Finanzen ist unverzichtbar, um wieder Raum für Investitionen zu gewinnen. Investitionen in Zukunftsbereiche sind wiederum die Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum. Aber es ist auch ein Gebot der Generationengerechtigkeit, die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und sozialen Sicherungssystemen nachhaltig zu gestalten. Denn Staatsschulden belasten nachfolgende Generationen und führen im Ergebnis zu weiter steigenden Steuern. Jeder Euro, der für Zins und Tilgung ausgegeben werden muss, verringert den Spielraum, um zukünftige Aufgaben zu bewältigen. Es ist also eine langfristige und umfassende Konsolidierungsstrategie erforderlich, die Ausgabenkürzungen und Einnahmeverbesserungen miteinander verbindet. Nur mit geordneten Finanzen und stabilen Sicherungssystemen bekommen wir den handlungsfähigen Staat. Ohne wirtschaftliche Stärke wird kein Sozialstaat zu finanzieren sein. Für mich gilt: Wirtschaftliche Vernunft und soziale Verantwortung sind die zwei Seiten der gleichen Medaille.