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Mittwoch, 11. März 2009

Dr. Peter Ramsauer zu Audienz bei Papst Benedikt XVI.

Themen des Vatikan-Besuchs vor allem ethische Grundsatzfragen
Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Peter Ramsauer hat heute an der wöchentlichen Generalaudienz auf dem Petersplatz teilgenommen und ist von Papst Benedikt XVI. zu einem Meinungsaustausch empfangen worden. Ramsauer wurde vom familienpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Johannes Singhammer begleitet.

Themen der Begegnung mit Papst Benedikt XVI. nach dessen Generalaudienz waren die Irritationen um den Holocaust-Leugner Richard Williamson sowie das Thema Spätabtreibungen. Dr. Peter Ramsauer habe dem Papst die Verbundenheit seiner Partei versichert und die Botschaft überbracht, dass Kritik nie Benedikt XVI. persönlich betreffen könne. Auch wenn er nicht als Wahlkämpfer unterwegs sei, so Ramsauer, sei der Besuch im Vatikan auch ein klares Zeichen an die konservativen Wähler, dass die CSU „die Leitplanken ihrer Politik fest aus dem christlichen Glauben ableitet“, betonte der CSU-Landesgruppenvorsitzende gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Die deutsch-vatikanischen Beziehungen hätten schon immer auf einem festen Fundament gestanden und seien durch den Papst aus Bayern noch fester geworden. Ihn persönlich verbinde ohnehin besonders viel mit Papst Benedikt XVI., so Ramsauer weiter. Der CSU-Landesgruppenvorsitzende vertritt im Deutschen Bundestag den Wahlkreis Traunstein/Berchtesgadener Land und damit Joseph Ratzingers langjährige Heimat.

Der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer, erläuterte, er habe Papst Benedikt XVI. nach der Generalaudienz kurz über den Stand zum Thema Spätabtreibung in Deutschland informiert. Der Papst habe die Hoffnung geäußert, dass es bei dem Thema zu einer Änderung komme, so Singhammer.

Beide CSU-Politiker waren zudem mit den deutschen Kurienkardinälen Walter Kasper und Paul Josef Cordes zusammengetroffen.

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