Pressemitteilungen

Dr. Georg Nüßlein
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Mittwoch, 4. August 2010
Wirtschaft und Mittelstand

Die Hetzkampagne der Grünen ist beschämend!

Strompreissenkenden Wettbewerb fördern
Anlässlich der Veröffentlichung eines Gutachtens im Auftrag der Grünen zur Entwicklung der Strompreise erklärt der energiepolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Georg Nüßlein:
Es ist beschämend, wie die Grünen mit einem bestellten Ergebnis ideologisch motiviert Halbwahrheiten verbreiten, um die Menschen in unserem Land zu verunsichern.

Was sind die Fakten:
Es ist zwar richtig, dass die Börsenpreise seit August 2008 gefallen sind. Es wäre jedoch sträflich, wenn die Energieunternehmen den Strom erst handeln würden, wenn man ihn benötigt. Da die Strompreise in den letzten Jahren mit Schwankungen in der Regel gestiegen sind und mit weiteren Steigerungen gerechnet werden musste, haben die Unternehmen zu Recht langfristige Lieferverträge geschlossen. In dem der Strom in regelmäßigen Schritten in einem Zeitraum von bis zu drei Jahren vor der tatsächlichen Lieferung an den Kunden gekauft wurde, konnten außerdem extreme Schwankungen und dadurch kundenunfreundliche Preissprünge vermieden werden. Daraus folgt jedoch zwangsläufig, dass der Strom nicht nur in Zeiten fallender Preise, sondern auch 2007 und im 1. Halbjahr 2008, also lange bevor der Strompreis an der Börse sank, gekauft wurde.

Selbst das Gutachten erkennt an, dass die Beschaffungskosten für das Jahr 2010 höher sind als für das Jahr 2008 (bei 3-jähriger Vorlaufszeit um 0,7 ct/kWh). Wer jedoch nur kurzfristig 2010 mit 2009 vergleicht, hat entweder nicht verstanden, wie Wirtschaftsunternehmen in einem sehr lebhaften Markt agieren müssen, oder will bewusst die Bevölkerung mit Halbwahrheiten verunsichern!

Wichtig ist auch, dass wir dafür gesorgt haben, dass die Kunden heute unter einer größeren Zahl von Stromanbietern wählen können. Leider nutzen noch zu wenige private Verbraucher diese Möglichkeiten. Anstatt auf die Unternehmen einzuschlagen, sollten die Grünen lieber für mehr Wechselbereitschaft der Verbraucher und damit für mehr preissenkenden Wettbewerb werben.

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