Pressemitteilungen

Mittwoch, 29. September 2010
Albert Rupprecht, Uwe Schummer
Bildung und Forschung

Deutsches Berufsbildungssystem ist Spitze in der OECD

Wir setzen auf berufliche und akademische Bildung
Auf einer internationalen Konferenz zur beruflichen Bildung in Leipzig wurde gestern der Abschlussbericht der OECD–Studie „Learning for Jobs“ vorgestellt. Dazu erklären der bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion, Albert Rupprecht, und der zuständige Berichterstatter, Uwe Schummer:
„Die OECD hat Deutschland erneut bescheinigt, dass das System der dualen Berufsausbildung international spitze ist. Das liegt besonders an der engen Verzahnung zwischen Theorie und Praxis und der hohen Qualität der Ausbildung.
 
Vielleicht sind die Ergebnisse ein Anlass für die OECD-Verantwortlichen einmal darüber nachzudenken, ob allein durch Steigerung der Akademikerquote der Wohlstand gesichert und Fortschritt ermöglicht werden kann. Deutschland belegt beispielhaft, dass es auf beide Säulen gemeinsam ankommt: berufliche und akademische Bildung. Beide sind gleichwertig. Auf beide setzen wir.“
 
Hintergrund:
Im Rahmen der internationalen Studie „Learning for Jobs“ führte die OECD in den letzten drei Jahren Erhebungen zum Berufsbildungssystem in insgesamt 16 Mitgliedstaaten - darunter auch Deutschland - durch. Die Konferenz in Leipzig wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und von der OECD unter Beteiligung der Kultusministerkonferenz veranstaltet. Vertreter aus 22 Staaten waren anwesend. Im Fokus standen demografische, technologische und wirtschaftliche Veränderungen als Herausforderungen für die Zukunftsfähigkeit der Berufsbildungssysteme.

Stabile Rahmenbedingungen für Industrie und Arbeitsplätze in Deutschland

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