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Max Straubinger
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Dienstag, 1. Dezember 2009
Arbeit und Soziales

Arbeitsmarkt weiter krisenfest

Aktuelle Arbeitsmarktzahlen: Arbeitsmarkt- und konjunkturpolitische Hilfen greifen
Zu den heute von der Bundesagentur für Arbeit bekannt gegebenen Arbeitsmarktzahlen erklärt der arbeitsmarktpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Max Straubinger:
Gemessen am Ausmaß der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise stellt sich die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt besser dar als erwartet. Der große Einbruch, der noch vor kurzem prognostiziert wurde, ist bisher erfreulicherweise ausgeblieben. Die Arbeitslosigkeit stagniert. Seit Juni zeigt der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit kaum Veränderung. Er liegt jetzt nur leicht unter dem Stand von November 2005, obwohl die deutsche Wirtschaft ihre stärkste Rezession seit Jahrzehnten durchlebt.

Die Gründe: Die hohe Qualität des Standortes Deutschland und die arbeitsmarkt- und konjunkturpolitischen Hilfen der Bundesregierung schützen den Arbeitsmarkt und geben der Wirtschaft Stabilität. Die Entscheider in den Betrieben handeln umsichtig. Es arbeiten derzeit rund 1,1 Million Beschäftigte kurz. Deutschland ging gut aufgestellt in die Krise und kommt gut gerüstet durch diese hindurch.

Es ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Das Exportgeschäft erholt sich. Von einer Entwarnung für den Arbeitsmarkt kann aber keine Rede sein. Vor allem in der ersten Jahreshälfte kann ein Anstieg der Arbeitslosigkeit nicht ausgeschlossen werden.

Wichtig ist jetzt, dass die Krise nicht durch einen Engpass bei Krediten verschärft und verlängert wird. Daher mein Appell an die Banken: Versorgen Sie die Betriebe zuverlässig mit Liquidität und helfen Sie Engpässe zu überbrücken! Seien Sie zuverlässiger Partner von Handwerk und Mittelstand; damit wir möglichst schnell wieder zu einem selbst tragenden Aufschwung kommen!