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Stephan Mayer
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Freitag, 11. Dezember 2009
Innen- und Rechtspolitik

Anerkennung von Bildungsabschlüssen ist auch für Spätaussiedler wichtiges Zeichen

Geordnetes und transparentes Verfahren wird Integration deutlich vereinfachen
Zum Eckpunktepapier des Bundesministeriums für Forschung und Bildung, das vom Bundeskabinett beraten worden ist, erklärt der vertriebenenpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer:
Einheitliche Maßstäbe und deutlich kürzere Fristen bei der Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse auch für Spätaussiedler ist ein wichtiges Zeichen.

Ein geordnetes und transparentes Verfahren wird die Integration von Zuwanderern in den deutschen Arbeitsmarkt deutlich vereinfachen. Die Initiative ist vor allem deshalb zu begrüßen, da damit auch für Spätaussiedler die Situation erheblich verbessert wird. Darüber hinaus soll die gezielte Teilnahme an Anpassungsqualifizierungen und die daraus resultierende Anerkennung der Abschlüsse vereinfacht werden. Dadurch werden die wirtschaftlichen Perspektiven von vielen Spätaussiedlern enorm verbessert.

Wir unterstützen daher, dass ein entsprechender Gesetzentwurf bereits Anfang des Jahres 2010 in den Deutschen Bundestag eingebracht wird. Von der Neuregelung wären nämlich rund drei Millionen Zuwanderer betroffen, von denen nahezu 800.000 einen akademischen Abschluss im Ausland erworben haben.