Eduard Oswald
Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie
- Geboren am 06. September 1947 in Augsburg
- römisch-katholisch
- verheiratet, 2 Kinder
- Mitglied des Dt. Bundestages seit 18.02.1987 (11. Wahlperiode)
- Beruf: Dipl.-Betriebswirt (FH)
Mitgliedschaft in folgenden Bundestagsgremien:
Ordentliches Mitglied
Ausschuss für Wirtschaft und Technologie
Biographie
Nach der Wirtschaftsschule Lehre zum Einzelhandelskaufmann,
Studium der Betriebswirtschaft zum Dipl.-Betriebswirt (FH),
Studium für das Lehramt, Hauptschullehrer a.D.
Von 1978 bis 1986 Mitglied des Bayerischen Landtags.
Seit 1987 Mitglied im Deutschen Bundestag.
Von 1992 bis 1998 Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe und der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Von Januar 1998 bis zum Regierungswechsel Ende 1998: Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau.
Von Ende 1998 bis November 2005: Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen.
Von November 2005 bis Oktober 2009: Vorsitzender des Finanzausschusses des Deutschen Bundestages
seit November 2009: Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Technologie
"Wir leben in einer Zeit, in der wir uns unsere Zukunft gerade erst erarbeiten." Nur wohl geordnete öffentliche Finanzen ermöglichen eine gute wirtschaftliche Entwicklung. Wir müssen den Staat wieder handlungsfähig machen. Die Konsolidierung der öffentlichen Finanzen ist unverzichtbar, um wieder Raum für Investitionen zu gewinnen. Investitionen in Zukunftsbereiche sind wiederum die Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum. Aber es ist auch ein Gebot der Generationengerechtigkeit, die Haushalte von Bund, Ländern, Gemeinden und sozialen Sicherungssystemen nachhaltig zu gestalten. Denn Staatsschulden belasten nachfolgende Generationen und führen im Ergebnis zu weiter steigenden Steuern. Jeder Euro, der für Zins und Tilgung ausgegeben werden muss, verringert den Spielraum, um zukünftige Aufgaben zu bewältigen. Es ist also eine langfristige und umfassende Konsolidierungsstrategie erforderlich, die Ausgabenkürzungen und Einnahmeverbesserungen miteinander verbindet. Nur mit geordneten Finanzen und stabilen Sicherungssystemen bekommen wir den handlungsfähigen Staat. Ohne wirtschaftliche Stärke wird kein Sozialstaat zu finanzieren sein. Für mich gilt: Wirtschaftliche Vernunft und soziale Verantwortung sind die zwei Seiten der gleichen Medaille.